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Hausbau-Trends 2027: Grundrisse, Zinsen, Kosten

Stand: Von Hausbau Excel, geprüft am 8. November 2026

Wer 2027 baut, plant ein Haus mit Arbeitszimmer im Erdgeschoss, offener Küche und Wärmepumpe und finanziert es zu höheren Zinsen als ein Jahr zuvor. In unserer Auswertung von 593 Grundrissen von 113 Hausanbietern haben 347 von 587 Häusern (59 %) ein Arbeits- oder Gästezimmer im Erdgeschoss, 244 von 566 (43 %) eine Kücheninsel und 300 von 581 (52 %) eine Ankleide. Am Markt steigen die Genehmigungen wieder, die Baupreise lagen im August 2026 um 5,5 % über dem Vorjahr, und der Bauzins mit mehr als 10 Jahren Bindung lag im September 2026 bei 4,13 %. Für 2027 gibt es dazu keine verlässliche Prognose, nur die Daten bis heute und Prognosen Dritter.

Die wichtigsten Zahlen Stand: 8. November 2026
Arbeits- oder Gästezimmer im Erdgeschoss347 von 587 Grundrissen (59 %)Quelle: Eigene Auswertung, 593 Grundrisse von 113 Anbietern, Stand 11/2026
Kücheninsel / eigene geschlossene Küche244 von 566 (43 %) / 60 von 580 (10 %)Quelle: Eigene Auswertung, Stand 11/2026
Ankleide300 von 581 Grundrissen (52 %)Quelle: Eigene Auswertung, Stand 11/2026
Genehmigte Einfamilienhäuser, Januar bis August 202631.500 (+7,8 % zum Vorjahreszeitraum)Quelle: Destatis, Pressemitteilung Nr. 370 vom 16.10.2026
Baupreise Wohngebäude, August 2026+5,5 % zum VorjahresmonatQuelle: Destatis, Pressemitteilung Nr. 360 vom 09.10.2026
Bauzins, über 10 Jahre Zinsbindung, September 20264,13 % effektiv (September 2025: 3,79 %)Quelle: Deutsche Bundesbank, MFI-Zinsstatistik
Wärmepumpe in 2025 genehmigten Wohngebäuden83,0 % (Gas: 2,2 %)Quelle: Destatis, Pressemitteilung Nr. N038 vom 10.06.2026
Inhalt
  1. Kernergebnisse auf einen Blick
  2. Grundriss-Trends 2027: Was zeigen 593 Grundrisse?
  3. Hausbau 2027: Was sagen die amtlichen Zahlen?
  4. Bauzinsen 2027: Ausblick
  5. Was heißt das für deine Planung 2027?
  6. Woher kommen die Zahlen?
  7. Zum Zitieren
  8. Mehr zur Planung 2027
Weiß verputztes Einfamilienhaus mit Satteldach zwischen älteren Nachbarhäusern in einem deutschen Wohngebiet, davor ein Spaziergänger
Foto: Peter Dyllong / Pexels

Du willst 2027 bauen und fragst dich, was heute in ein neues Haus gehört, was es kostet und zu welchem Zins du finanzierst. Statt Meinungen findest du hier Zahlen: eine eigene Auswertung von 593 Hausgrundrissen und die amtlichen Daten zu Genehmigungen, Baupreisen, Heizungen, Förderung und Bauzinsen, jeweils mit Quelle und Datum. Wo es für 2027 noch keine Zahl gibt, sagen wir es.

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Kernergebnisse auf einen Blick

Aus der Grundriss-Auswertung (593 veröffentlichte Grundrisse von 113 Fertig- und Massivhausanbietern, Stand November 2026, nicht repräsentativ):

  1. Das Arbeitszimmer ist im Angebot Standard. 347 von 587 Grundrissen (59 %) haben im Erdgeschoss ein Arbeits- oder Gästezimmer.
  2. Die Küche ist offen, die Insel die häufigste Form. 377 von 580 Küchen (65 %) sind offen, eine eigene geschlossene Küche zeigen nur 60 (10 %). Eine Kücheninsel haben 244 von 566 Plänen (43 %).
  3. Ankleide in jedem zweiten Haus, Speisekammer selten. Eine Ankleide haben 300 von 581 Plänen (52 %), eine beschriftete Speisekammer nur 69 von 462 (15 %).
  4. Mehr Fläche heißt mehr Räume, nicht größere Zimmer. Zwei Bäder hat bei 110 bis 130 m² jedes vierte zweigeschossige Haus (16 von 63), bei 170 bis 210 m² fast drei von vier (81 von 111). Das Kinderzimmer wächst dabei nur von 13,3 auf 15,2 m² (Median).
  5. Der Bungalow ist oft ein Haus für zwei. 50 von 117 Bungalows haben kein Kinderzimmer.

Aus den amtlichen Daten:

  1. Die Wärmepumpe ist Neubau-Standard. Sie ist in 83,0 % der 2025 genehmigten Wohngebäude als Hauptheizung geplant (Destatis).
  2. Die Bauzinsen sind gestiegen. 4,13 % im September 2026 bei mehr als 10 Jahren Zinsbindung, der höchste Monatswert seit Juli 2011 (Bundesbank).

Grafik Hausbau-Trends 2027: 59 % mit Arbeits- oder Gästezimmer im Erdgeschoss, 43 % mit Kücheninsel, 52 % mit Ankleide, Bauzins über 10 Jahre 4,13 % im September 2026

Kernergebnisse aus unserer Auswertung von 593 Grundrissen von 113 Hausanbietern (Stand November 2026) und der Bauzins laut Bundesbank. Fallzahlen und Methode im Artikel.

Du willst die Zahlen zitieren? Die Hinweise dazu stehen unter Zum Zitieren.

Offener Wohn-, Ess- und Kochbereich in einem Neubau: Kücheninsel im Vordergrund, dahinter Esstisch, Sofa und große Fenster zum noch unbepflanzten Garten

Kücheninsel, Essplatz und Wohnbereich in einem Raum. Eine Kücheninsel haben 244 von 566 ausgewerteten Plänen (43 %). Foto: Alexander Zvir / Pexels

Wer 2027 baut, plant mit den Grundrissen, die Hausanbieter heute zeigen. Deshalb haben wir nachgezählt: 593 veröffentlichte Grundrisse von 113 Fertig- und Massivhausanbietern, gelesen Raum für Raum (Methode im Kasten Woher kommen die Zahlen?). Das ist eine Momentaufnahme vom Herbst 2026, keine Zeitreihe. Sie zeigt also nicht, was „gerade wächst“, sondern was im Angebot heute Standard ist und was mit der Hausgröße dazukommt.

Was heute im Grundriss stehtBalkendiagramm, Anteil der Häuser mit dem Merkmal: WC im Erdgeschoss 95 % (558 von 585); Offene Küche 65 % (377 von 580); Arbeits-/Gästezimmer EG 59 % (347 von 587); Hauswirtschaftsraum EG 57 % (321 von 567); Ankleide 52 % (300 von 581); Technikraum EG 52 % (289 von 560); Zwei oder mehr Bäder 48 % (269 von 562); Kücheninsel 43 % (244 von 566); Speisekammer (beschriftet) 15 % (69 von 462).Was heute im Grundriss stehtAnteil der Häuser, n = Häuser mitlesbarem BefundWC im Erdgeschoss95 % (558/585)Offene Küche65 % (377/580)Arbeits-/Gästezimmer EG59 % (347/587)Hauswirtschaftsraum EG57 % (321/567)Ankleide52 % (300/581)Technikraum EG52 % (289/560)Zwei oder mehr Bäder48 % (269/562)Kücheninsel43 % (244/566)Speisekammer (beschriftet)15 % (69/462)Quelle: eigene Auswertung von 593veröffentlichten Grundrissen von 113Hausanbietern, Stand November 2026.Nicht repräsentativ. Speisekammer: nurPläne mit lesbaren Raumnamen (462),Untergrenze.
Abbildung 1: Raumprogramm in den ausgewerteten Grundrissen. Die Zahl in Klammern ist die Zahl der Häuser mit dem Merkmal und die Zahl der Häuser mit lesbarem Befund.

Ist das Arbeitszimmer im Erdgeschoss Standard?

Ja, in der Mehrheit der Pläne. In 347 von 587 Grundrissen (59 %) liegt im Erdgeschoss ein eigenes Zimmer neben Wohnen und Kochen, das die Anbieter als Arbeits-, Gäste- oder Mehrzweckzimmer zeichnen. Bei Häusern mit zwei Geschossen sind es 268 von 442 (61 %).

Das Wort „Homeoffice“ steht dabei fast nie im Plan, die Anbieter schreiben „Arbeiten“, „Büro“ oder „Gast“. Für deine Planung zählt etwas anderes: Ein Zimmer im Erdgeschoss ist flexibel. Heute Büro, später Gästezimmer, irgendwann Schlafzimmer, wenn die Treppe mühsam wird. Wo es eine Größe gibt, liegt es im Median bei 11,9 m² (mittlere Hälfte 10,2 bis 14,7 m², 158 Räume).

Achte darauf, wie du hineinkommst. In unserer früheren Teilauswertung von 151 Häusern hängen 40 von 47 Arbeitszimmern mit bekanntem Zugang an Diele oder Galerie, nicht am Wohnzimmer (Grundriss-Ratgeber). So kannst du telefonieren, während nebenan gekocht wird.

Offene Küche oder geschlossen: Was zeichnen die Anbieter?

Offen, und oft mit Insel. 377 von 580 Küchen (65 %) sind offen zum Wohn- und Essbereich, 143 (25 %) halboffen, zum Beispiel hinter einer Theke oder einer Schiebetür. Eine eigene, abgeschlossene Küche zeigen nur 60 von 580 Plänen (10 %).

Bei der Küchenform führt die Kücheninsel mit 244 von 566 Plänen (43 %), vor L-Form (107), Halbinsel (84) und U-Form (78). Die Insel ist dabei kein Luxus der großen Häuser: Auch bei zweigeschossigen Häusern mit 110 bis 130 m² hat sie gut jedes dritte Haus (23 von 64). Der offene Wohn-, Ess- und Kochbereich ist dort im Median 34,5 m² groß.

Offen, halboffen, geschlossenKüchen in 580 Häusern: offen 377 (65 %), halboffen 143 (25 %), eigener Raum 60 (10 %). Küchenform in 566 Häusern: Insel 244 (43 %), L-Form 107 (19 %), Halbinsel 84 (15 %), U-Form 78 (14 %), zweizeilig 37 (7 %), einzeilig 16 (3 %).Die Küche ist offen, oft mitInselTrennung, n = 580Offen65 % (377)Halboffen25 % (143)Eigener Raum10 % (60)Form, n = 566Insel43 % (244)L-Form19 % (107)Halbinsel15 % (84)U-Form14 % (78)Zweizeilig7 % (37)Einzeilig3 % (16)Quelle: eigene Auswertung von 593veröffentlichten Grundrissen von 113Hausanbietern, Stand November 2026.Nicht repräsentativ.
Abbildung 2: Küchen in den ausgewerteten Grundrissen. Halboffen heißt: zum Essbereich offen, aber durch Theke, Wandstück oder Schiebetür abgesetzt.

Eine Insel braucht Platz zum Umlaufen. Frag deinen Planer oder Küchenbauer nach den Gangbreiten, bevor du sie in einen kleinen Wohnbereich setzt, und miss deinen Esstisch und das Sofa mit ein.

Wie viele Häuser haben Ankleide, Hauswirtschaftsraum und Speisekammer?

  • Ankleide: in 300 von 581 Plänen (52 %). Wo es eine Fläche gibt, ist sie im Median 7,8 m² groß (161 Räume). In unserer früheren Teilauswertung erreichst du sie in 44 von 49 Fällen durchs Elternschlafzimmer.
  • Hauswirtschaftsraum im Erdgeschoss: in 321 von 567 Plänen (57 %), im Median 9,0 m² (123 Räume). Einen eigenen Technikraum im Erdgeschoss zeigen 289 von 560 Plänen.
  • Speisekammer: als eigener, beschrifteter Raum nur in 69 von 462 Plänen (15 %) mit lesbaren Raumnamen, im Median 3,2 m² (52 Räume). Das ist eine Untergrenze, denn manche Vorratsecke ist im Plan nicht beschriftet. Trotzdem: Wenn dir eine Speisekammer wichtig ist, musst du sie meistens selbst einfordern.
  • WC im Erdgeschoss: in 558 von 585 Plänen (95 %), bei Häusern mit zwei Geschossen in 434 von 441. Ohne Gäste-WC unten plant fast niemand.

Wie viele Bäder und Kinderzimmer hat ein Haus?

Zwei Kinderzimmer sind der Normalfall: 370 von 566 Häusern mit bekannter Zahl haben genau zwei, bei Häusern mit zwei Geschossen 319 von 433. Ein drittes Kinderzimmer zeigen nur 37 von 566 Plänen.

Zwei oder mehr Bäder (Bad oder Duschbad) haben 269 von 562 Häusern (48 %). Das zweite Bad hängt stark an der Größe, wie der nächste Abschnitt zeigt.

Was wächst mit der Hausgröße: Räume oder Quadratmeter?

Vor allem Räume. Wir haben die zweigeschossigen Häuser nach Größe sortiert (410 Häuser mit Flächenangabe). Von der kleinsten zur größten Klasse steigt der Anteil mit zwei Bädern von 16 von 63 auf 81 von 111 Häusern. Arbeits- oder Gästezimmer im Erdgeschoss steigen von 22 von 64 auf 84 von 112.

Die Zimmer selbst wachsen kaum. Das Kinderzimmer hat im Median 13,3 m² bei 110 bis 130 m² Wohnfläche und 15,2 m² bei 170 bis 210 m². Das Elternschlafzimmer bleibt ab 130 m² bei etwa 15 m².

Was mit der Größe wächstZweigeschossige Häuser je Größenklasse. Zweites Bad: 110–130 m² 25 % (16 von 63); 130–150 m² 36 % (39 von 108); 150–170 m² 48 % (58 von 121); 170–210 m² 73 % (81 von 111). Arbeits- oder Gästezimmer im EG: 110–130 m² 34 % (22 von 64); 130–150 m² 54 % (60 von 112); 150–170 m² 64 % (78 von 122); 170–210 m² 75 % (84 von 112). Kinderzimmer im Median 13,3, 13,9, 14,4 und 15,2 m².Mehr Fläche, mehr RäumeZweigeschossige Häuser je GrößenklasseZwei oder mehr Bäder110–130 m²25 % (16/63)130–150 m²36 % (39/108)150–170 m²48 % (58/121)170–210 m²73 % (81/111)Arbeits- oder Gästezimmer im EG110–130 m²34 % (22/64)130–150 m²54 % (60/112)150–170 m²64 % (78/122)170–210 m²75 % (84/112)Kinderzimmer im Median: 13,3 · 13,9 ·14,4 · 15,2 m² (je Klasse)Quelle: eigene Auswertung von 593veröffentlichten Grundrissen von 113Hausanbietern, Stand November 2026.Nicht repräsentativ. 410 zweigeschossigeHäuser mit Flächenangabe.
Abbildung 3: Mit der Fläche kommen Räume dazu, die Zimmer werden kaum größer. Zweigeschossige Häuser, Größenklassen nach Flächenangabe der Anbieter.

Für dich heißt das: Jeder zusätzliche Quadratmeter kostet Geld. Bevor du größer planst, frag dich, welchen Raum du wirklich zusätzlich brauchst, ein zweites Bad, ein Büro oder eine Ankleide. Ein größeres Kinderzimmer bringt dagegen oft weniger, als ein Raum mehr bringen würde.

Wie groß sind die Häuser, und wie viele sind Bungalows?

Die Hälfte der Häuser ist groß. 287 von 566 Häusern mit Flächenangabe (51 %) haben 150 m² oder mehr, die größte Gruppe liegt zwischen 130 und 150 m² (144 Häuser). Die Flächen sind Angaben der Anbieter, teils Wohnfläche, teils Nettogrundfläche. Ausstellungshäuser sind in solchen Sammlungen häufig, und sie sind eher groß. Lies die Verteilung deshalb als Angebot, nicht als das, was Bauherren am Ende bauen.

Wie groß die Häuser sindBalkendiagramm, Zahl der Häuser je Größenklasse (Flächenangabe der Anbieter), 566 Häuser: unter 110 m²: 36; 110 bis unter 130 m²: 99; 130 bis unter 150 m²: 144; 150 bis unter 170 m²: 133; 170 bis unter 210 m²: 122; 210 m² und mehr: 32. 287 Häuser (51 %) haben 150 m² oder mehr.Wie groß die Häuser sindHäuser je Größenklasse, Flächenangabeder Anbieter, n = 566unter 110 m²36 (6 %)110 bis unter 130 m²99 (17 %)130 bis unter 150 m²144 (25 %)150 bis unter 170 m²133 (23 %)170 bis unter 210 m²122 (22 %)210 m² und mehr32 (6 %)Quelle: eigene Auswertung von 593veröffentlichten Grundrissen von 113Hausanbietern, Stand November 2026.Nicht repräsentativ. Wohnfläche oderNettogrundfläche je nach Anbieter.
Abbildung 4: Häuser je Größenklasse. Flächenangabe der Anbieter, Wohnfläche oder Nettogrundfläche.

Bungalows sind 117 der 593 Häuser (20 %). Sie sind kleiner (Median 115 m² beim rechteckigen und 130 m² beim Winkelbungalow) und oft für zwei Personen gedacht: 50 der 117 Bungalows haben kein Kinderzimmer, 44 davon dafür ein Arbeitszimmer. Wenn du für die Zeit nach den Kindern baust, findest du hier die meisten Vorbilder.

Welches Dach und welche Treppe sind üblich?

Das Satteldach führt mit 260 von 512 Häusern mit erkennbarem Dach (51 %), vor Walmdach (106), Flachdach (81), Pultdach (39) und Zeltdach (22). Bei Häusern mit zwei vollen Geschossen sieht es anders aus: Dort liegen Flachdach (60), Walmdach (56) und Satteldach (48) von 208 dicht beieinander. Der kubische Zweigeschosser mit Flachdach ist im Angebot also kein Exot. Eine Einschränkung: Bei manchen Plänen mussten wir die Geschosszahl aus der Zeichnung schätzen.

Bei der Treppe führt die U-Treppe mit Podest (175 von 480, 36 %) vor der geraden Treppe (148). In 61 von 476 Häusern mit bekanntem Befund beginnt die Treppe im Wohnbereich statt in der Diele. Das sieht offen aus, aber dann läuft jeder durchs Wohnzimmer, der nach oben will.

Dach und TreppeDachform in 512 Häusern mit erkennbarem Dach: Satteldach 260 (51 %), Walmdach 106 (21 %), Flachdach 81 (16 %), Pultdach 39 (8 %), Zeltdach 22 (4 %). Treppe in 480 Häusern mit erkennbarer Treppe: U-Treppe mit Podest 175 (36 %), gerade 148 (31 %), viertelgewendelt 78 (16 %), gewendelt 77 (16 %).Satteldach vorn, Treppe meistmit WendungDachform, n = 512Satteldach51 % (260)Walmdach21 % (106)Flachdach16 % (81)Pultdach8 % (39)Zeltdach4 % (22)Treppe, n = 480U-Treppe mit Podest36 % (175)Gerade31 % (148)Viertelgewendelt16 % (78)Gewendelt16 % (77)Quelle: eigene Auswertung von 593veröffentlichten Grundrissen von 113Hausanbietern, Stand November 2026.Nicht repräsentativ. Ohne Häuser, derenDach oder Treppe im Plan nicht erkennbarist.
Abbildung 5: Dachformen und Treppen in den ausgewerteten Grundrissen.

Wie sehen diese Muster als fertiger Plan aus?

Die folgenden Grundrisse hat unser Grundriss-Generator erstellt. Sie sind keine Pläne von Anbietern, sondern eigene Beispiele, die einige der Muster oben zeigen. Es sind Ideenskizzen mit Fläche nach Modell, keine Bauvorlagen.

Erdgeschoss eines Einfamilienhauses mit Diele, Treppe, Gäste-WC, Hauswirtschaftsraum und offenem Wohn-, Ess- und Kochbereich

Einfamilienhaus mit zwei Kinderzimmern und Arbeitszimmer, 178,7 m² Fläche nach Modell, Außenmaße 11,5 × 10,1 m, im Bild das Erdgeschoss. Das häufigste Muster: Die Diele verteilt auf Treppe, Gäste-WC und Hauswirtschaftsraum, der offene Wohn-, Ess- und Kochbereich liegt zum Garten. Das Arbeitszimmer liegt in diesem Plan im Obergeschoss. Zum Grundriss mit allen Geschossen

Erdgeschoss einer Stadtvilla mit Diele, Treppe, Speisekammer, Gäste-WC, Hauswirtschaftsraum und offenem Wohn-, Ess- und Kochbereich

Stadtvilla mit Speisekammer, Ankleide und zwei Bädern, 157,3 m² Fläche nach Modell, Außenmaße 10,2 × 10,3 m. Hier ist eingeplant, was nur jeder siebte Plan zeigt: eine eigene Speisekammer neben der Küche. Zum Grundriss mit allen Geschossen

Bungalow auf einer Ebene mit Wohnbereich, Schlafzimmer, Arbeitszimmer, Gästezimmer, Bad und Hauswirtschaftsraum

Bungalow für zwei mit Arbeits- und Gästezimmer, 149,2 m² Fläche nach Modell, Außenmaße 17,1 × 10,2 m. So sehen viele Bungalows ohne Kinderzimmer aus: ein Schlafzimmer, dazu Büro und Gästezimmer. Zum Grundriss mit allen Geschossen

Alle Beispiele nach Hausform findest du unter Grundrisse. Als Sammlung zum Ausdrucken gibt es die 10 Beispiel-Grundrisse als kostenloses PDF.

Hausbau 2027: Was sagen die amtlichen Zahlen?

Rohbau eines Hauses: gemauerte Wände aus Betonsteinen mit Bewehrungseisen und Gerüsten, davor ausgehobene Erde, im Hintergrund kahle Bäume

Foto: Ulrick Trappschuh / Pexels

Ob 2027 ein gutes Baujahr wird, weiß niemand. Was wir wissen, steht in den Statistiken bis Herbst 2026. Hier sind die Zahlen, die für dich als Bauherr zählen, jeweils mit Quelle und dem, worauf du 2027 achten solltest.

Wird wieder mehr gebaut?

Ja, die Genehmigungen steigen wieder, von einem tiefen Niveau aus. Von Januar bis August 2026 wurden in Deutschland 31.500 Einfamilienhäuser genehmigt, 7,8 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Bei Zweifamilienhäusern waren es 10.000 (+21,7 %), über alle Wohnungen 169.400 (+12,1 %) (Destatis, Pressemitteilung Nr. 370 vom 16.10.2026). Schon 2025 hatte die Zahl genehmigter Einfamilienhäuser um 17,2 % auf 44.500 zugelegt. 2022 waren es allerdings noch 78.100.

Genehmigte Einfamilienhäuser je JahrBalkendiagramm, Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser in Deutschland: 2022 78.100, 2023 47.600, 2024 37.900, 2025 44.500. Januar bis August 2026: 31.500, 7,8 % mehr als im Vorjahreszeitraum.Genehmigte EinfamilienhäuserNeue Einfamilienhäuser je Jahr,vorläufige Werte202278.100202347.600202437.900202544.500Januar bis August 2026: 31.500, dassind 7,8 % mehr als imVorjahreszeitraum.Quelle: Destatis, Pressemitteilungen Nr.095 vom 10.03.2023, Nr. 074 vom29.02.2024, Nr. 061 vom 18.02.2025, Nr.052 vom 18.02.2026 und Nr. 370 vom16.10.2026.
Abbildung 8: Die Genehmigungen für Einfamilienhäuser erholen sich, liegen aber weit unter 2022. Vorläufige Jahreswerte aus der jeweiligen Februar- oder März-Pressemitteilung.

Fertig wurden 2025 dagegen nur 41.800 Einfamilienhäuser, 23,3 % weniger als 2024 und so wenige Wohnungen insgesamt wie seit 2012 nicht (Destatis, Pressemitteilung Nr. 174 vom 22.05.2026). Die Genehmigungen von heute sind die Baustellen von 2027. Mehr Nachfrage nach Handwerkern und Material ist deshalb möglich. Ob sie die Preise treibt, sagen die Zahlen nicht.

Worauf du 2027 achtest: Destatis veröffentlicht die Genehmigungszahlen monatlich, die für September 2026 voraussichtlich Mitte November.

Wie teuer wird Bauen 2027?

Die Baupreise für Wohngebäude lagen im August 2026 um 5,5 % über dem Vorjahresmonat, der Index stand bei 141,7 (2021 = 100). Rohbauarbeiten stiegen um 5,4 %, Ausbauarbeiten um 5,7 %, Dachdeckungsarbeiten um 7,6 % (Destatis, Pressemitteilung Nr. 360 vom 09.10.2026). Den nächsten Wert, für November, veröffentlicht Destatis voraussichtlich Anfang Januar 2027.

Eine amtliche Prognose für 2027 gibt es nicht. Was ein weiterer Anstieg von 3 % oder 5,5 % für dein Budget bedeutet, haben wir in Baukosten 2027 durchgerechnet, als Rechenbeispiel, nicht als Prognose.

Welche Heizung bekommt ein Neubau?

Fast immer eine Wärmepumpe. 73,6 % der 2025 fertiggestellten Wohngebäude heizen hauptsächlich damit, bei Einfamilienhäusern 77,9 %. Bei den 2025 genehmigten Wohngebäuden sind es 83,0 %, Gas kommt dort nur noch auf 2,2 % (Destatis, Pressemitteilung Nr. N038 vom 10.06.2026). Zehn Jahre vorher, 2015, lag die Wärmepumpe bei 31,4 %.

Wärmepumpe im NeubauAnteil der Wärmepumpe als hauptsächliche Heizung an neuen Wohngebäuden: fertiggestellt 2015 31,4 %, 2024 69,4 %, 2025 73,6 %; genehmigt 2025 83,0 %. Gas: fertiggestellt 2025 10,5 %, genehmigt 2025 2,2 %.Wärmepumpe im NeubauAnteil an neuen Wohngebäuden,hauptsächliche HeizungFertiggestellt 201531,4 %Fertiggestellt 202469,4 %Fertiggestellt 202573,6 %Genehmigt 202583,0 %Gasheizung zum Vergleich: 10,5 % der2025 fertiggestellten und 2,2 % der 2025genehmigten Wohngebäude.Quelle: Destatis, Pressemitteilung Nr.N038 vom 10.06.2026. Alle Wohngebäude,bei Ein- und Zweifamilienhäusern ist derAnteil höher.
Abbildung 9: Die Wärmepumpe ist im Neubau Standard. Gas spielt bei neuen Genehmigungen kaum noch eine Rolle.

Das passt zu unseren Grundrissen: Ein Technikraum oder Hauswirtschaftsraum im Erdgeschoss ist häufig, und bei einer Wärmepumpe mit Speicher brauchst du dort Platz. Frag deinen Anbieter, wo Innengerät, Speicher und Außengerät stehen, und ob das im Plan schon eingezeichnet ist.

Was gilt 2027 beim Heizungsgesetz?

Die Regel, dass eine neue Heizung zu mindestens 65 % mit erneuerbaren Energien laufen muss, gilt nicht mehr. Das neue Gebäudemodernisierungsgesetz ist seit dem 29.07.2026 in Kraft. Eigentümer dürfen wieder selbst wählen, auch Gas- und Ölheizungen sind erlaubt. Dafür sollen Gas und Öl ab 2029 schrittweise ein verbindlicher Bioanteil beigemischt werden (Bundesregierung, 29.07.2026).

Zwei Dinge solltest du trotzdem wissen:

  • Ab dem 01.01.2030 muss jedes neue Gebäude als Nullemissionsgebäude errichtet werden. So steht es im Gesetzesbeschluss des Bundestags (Bundesrat-Drucksache 409/26, Artikel 4). Damit setzt Deutschland die EU-Gebäuderichtlinie um, die das ab 2030 für alle Neubauten verlangt. Für ein Haus, das du 2027 baust, gilt das noch nicht. Welche Anforderungen für deinen Bauantrag gelten, klärt dein Energieberater oder Planer.
  • Förderung hängt an der Heizung. Die KfW-Neubauförderung schließt Öl- und Gasheizungen aus (siehe unten). Wer fossil heizt, verzichtet also auf diese Kredite.

Welche Förderung gibt es 2027 für den Neubau?

Stand der KfW-Seiten am 08.11.2026:

Programm Für wen Kredit Bedingungen (Auszug)
Klimafreundlicher Neubau (297, 298) alle bis 100.000 € je Wohnung, mit QNG-Siegel bis 150.000 € Effizienzhaus 40 mit Lebenszyklusanalyse; keine Öl-, Gas- oder Biomasseheizung
Wohneigentum für Familien (300) Familien mit Kind bis 90.000 € zu versteuerndem Einkommen (+10.000 € je weiterem Kind) 170.000 € bei 1 bis 2 Kindern, 200.000 € bei 3 bis 4, 220.000 € ab 5; mit QNG je 50.000 € mehr Effizienzhaus 40 mit Lebenszyklusanalyse oder QNG; keine Öl-, Gas- oder Biomasseheizung; einzige Wohnimmobilie
Effizienzhaus 55 (befristet) alle mit gültiger Baugenehmigung bis 100.000 € je Wohnung läuft bis die Mittel aufgebraucht sind, längstens bis 31.12.2026 (KfW, 19.06.2026); keine fossile Heizung

Die Zinssätze nennt die KfW erst am Tag der Zusage. Alle Programme stehen unter dem Vorbehalt verfügbarer Bundesmittel. Ob es ab 2027 ein Nachfolgeprogramm für Effizienzhaus 55 gibt, haben wir in keiner amtlichen Quelle gefunden. Wenn du Effizienzhaus 55 nutzen willst, sprich jetzt mit deiner Bank: Der Antrag muss vor Vorhabenbeginn gestellt werden.

Was ändert sich 2027 beim Baurecht?

  • Gebäudetyp E: Das Justizministerium hat am 26.10.2026 einen Referentenentwurf vorgelegt, Stellungnahmen sind bis 09.11.2026 möglich. Bauunternehmer sollen danach leichter vom üblichen Baustandard abweichen können, und dafür soll ein Hinweis in Textform genügen, zum Beispiel per E-Mail. Noch ist das kein Gesetz (BMJV, Pressemitteilung Nr. 72/2026). Wird es eines, lies jeden solchen Hinweis in deinem Bauvertrag genau und frag nach, was er für dich bedeutet.
  • Bau-Turbo: Seit 30.10.2025 können Gemeinden mit § 246e BauGB leichter vom Bebauungsplan abweichen, befristet bis Ende 2030. Nach einer Auswertung des Bauministeriums in 393 Gemeinden (nicht repräsentativ) betrafen 49 % der Anträge Einfamilienhäuser, aber 84 % der zugestimmten Wohnungen entstehen in Mehrfamilienhäusern (BMWSB, 27.10.2026). Frag bei deiner Gemeinde nach, wenn dein Wunschhaus nicht in den Bebauungsplan passt.
  • Novelle des Baugesetzbuchs: Der Bundestag will am 13.11.2026 darüber abstimmen. Was davon für Einfamilienhäuser gilt, ergänzen wir, wenn das Gesetz beschlossen ist.

Gibt es mehr Fertighäuser?

Leicht mehr. Nach dem Bundesverband Deutscher Fertigbau entfielen im ersten Halbjahr 2026 7.432 von 27.838 Genehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser auf Fertighäuser, das sind 26,7 %. Der Verband wertet dafür Zahlen von Destatis aus (BDF, 08.09.2026). Für das ganze Jahr 2025 nennt er 26,5 %. Mehr als jedes vierte neue Eigenheim ist damit ein Fertighaus. In unserer Grundriss-Auswertung stammen ebenfalls viele Pläne von Fertighausanbietern, deshalb wiegen ihre Muster dort schwerer.

Was solltest du 2027 im Blick behalten?

Wann Was Warum
16./17.12.2026 Zinsentscheidung der EZB Wirkt auf variable und kurze Zinsbindungen
bis 31.12.2026 Ende der Effizienzhaus-55-Förderung (oder früher, wenn die Mittel aufgebraucht sind) Antrag vor Vorhabenbeginn
Anfang Januar 2027 Baupreisindex für November 2026 (Destatis) Zeigt, ob der Preisanstieg anhält
04.02.2027 erste EZB-Sitzung 2027 Zinsrichtung für das Frühjahr
laufend Gebäudetyp E, Novelle des Baugesetzbuchs, Förderung im Bundeshaushalt 2027 Noch nicht beschlossen

Bauzinsen 2027: Ausblick

Die Bauzinsen sind 2026 gestiegen, nicht gefallen. Im September 2026 lag der durchschnittliche Effektivzins für neue Wohnungsbaukredite mit mehr als 10 Jahren Zinsbindung bei 4,13 % (vorläufiger Wert), ein Jahr zuvor bei 3,79 % (Deutsche Bundesbank, MFI-Zinsstatistik). Das ist der höchste Monatswert seit Juli 2011. Für 2027 gibt es keine verlässliche Zinsprognose. Es gibt nur Annahmen und Prognosen von Banken für die Größen, an denen sich die Bauzinsen orientieren, und diese Prognosen gehen auseinander.

Hinweis: Dieser Abschnitt ordnet veröffentlichte Daten und Prognosen ein. Er ist keine Anlage- oder Finanzierungsberatung. Dein Zins hängt von deinem Angebot ab (Beleihung, Bonität, Zinsbindung, Tag der Zusage).

Wo stehen die Bauzinsen im November 2026?

Die Bundesbank veröffentlicht jeden Monat, welchen Zins Banken bei neuen Krediten im Schnitt vereinbart haben. Das ist die beste neutrale Zahl, sie kommt aber mit gut einem Monat Verzug.

Zinsbindung (Effektivzins, Neugeschäft) September 2026 September 2025
bis 1 Jahr oder variabel 4,51 % 4,16 %
über 1 bis 5 Jahre 4,03 % 3,58 %
über 5 bis 10 Jahre 3,91 % 3,60 %
über 10 Jahre 4,13 % 3,79 %
alle Zinsbindungen 4,09 % 3,74 %

Quelle: Deutsche Bundesbank, MFI-Zinsstatistik, Wohnungsbaukredite an private Haushalte, Neugeschäft (Reihen SUD116 bis SUD119 und SUD131Z), abgerufen am 08.11.2026.

Aktuellere Werte zeigen Vermittler, allerdings als Bestkondition für einen Beispielkredit, nicht als Durchschnitt. Dr. Klein nennt mit Stand 08.11.2026 für 10 Jahre Zinsbindung einen effektiven Jahreszins ab 4,01 % (Beispiel 350.000 € Darlehen). Interhyp nennt für Angebote vom 26.10. bis 01.11.2026 bei 10 Jahren effektiv 4,13 % bei unter 70 % Beleihung und 4,50 % bei über 90 %. Die Zinsen ändern sich täglich.

Bauzinsen mit mehr als 10 Jahren ZinsbindungLiniendiagramm, Effektivzins für neue Wohnungsbaukredite an private Haushalte mit über 10 Jahren Zinsbindung, Monatswerte der Bundesbank: Oktober 2024 3,45 %, Januar 2025 3,41 %, September 2025 3,79 %, Januar 2026 3,84 %, Juni 2026 3,98 %, September 2026 4,13 %.Bauzinsen: über 10 JahreZinsbindungEffektivzins, Neugeschäft,Monatsdurchschnitt in %3,23,64,03,45 %3,79 %4,13 %Okt 2024Okt 2025Sep 2026Quelle: Deutsche Bundesbank,MFI-Zinsstatistik, ReiheBBIM1.M.DE.B.A2C.P.R.A.2250.EUR.N(SUD119), abgerufen 08.11.2026.Durchschnitt aller neuen Kredite, nichtdein Angebot.
Abbildung 6: Die Bauzinsen mit langer Zinsbindung sind seit Ende 2024 gestiegen. Monatsdurchschnitt aller neuen Kredite laut Bundesbank.

Wovon hängen die Bauzinsen 2027 ab?

Von drei Größen, die du verfolgen kannst:

  1. Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe. Kredite mit langer Zinsbindung refinanzieren Banken langfristig, etwa über Pfandbriefe. Deren Renditen orientieren sich an der Bundesanleihe. Interhyp beschreibt es so: „Steigen die Renditen, steigen in der Regel auch die Bauzinsen und umgekehrt.“ Die Rendite lag am 06.11.2026 bei 3,29 %, ein Jahr vorher bei 2,74 %. Ihr Hoch 2026 hatte sie am 28.09.2026 mit 3,69 % (Bundesbank, Zinsstrukturkurve).
  2. Leitzinsen der EZB. Sie wirken vor allem auf kurze Zinsbindungen und variable Kredite. Die EZB hat den Einlagesatz am 10.09.2026 um 0,25 Prozentpunkte auf 2,50 % angehoben und ihn am 29.10.2026 unverändert gelassen. Sie schreibt, die Finanzierungsbedingungen hätten sich verschärft, und Energiepreise seien ein Aufwärtsrisiko für die Inflation. Die nächste Sitzung ist am 16. und 17.12.2026, 2027 folgen acht weitere (die erste am 04.02.2027).
  3. Inflation. Die EZB-Fachleute erwarten in ihrer Projektion vom September 2026 für den Euroraum 3,0 % Inflation 2026, 2,5 % für 2027 und 2,1 % für 2028. Sinkt die Inflation so, hat die EZB weniger Grund, weiter zu erhöhen. Bleibt sie höher, steigt dieser Druck.

Was sagen die Prognosen für 2027?

Eine Prognose für den Bauzins 2027 in Prozent haben wir bei keiner Bank und keinem Vermittler gefunden. Prognosen gibt es für die Bundesanleihe und die Leitzinsen. Die folgende Tabelle zeigt sie mit Datum. Es sind die Aussagen der Genannten, nicht unsere.

Wer, Stand Was erwartet wird
Commerzbank Research, 09.10.2026 Einlagesatz der EZB 2,75 % ab Ende 2026 und dann unverändert bis Ende 2027. Bundesanleihe 10 Jahre: 3,40 % Ende 2026, steigend auf 3,80 % Ende 2027. Sieht Aufwärtsrisiken.
EZB-Projektion, September 2026 Annahme aus Marktpreisen: Rendite 10-jähriger Staatsanleihen im Euroraum im Schnitt 3,8 % für 2027 (2026: 3,5 %), Dreimonatszins 3,0 %. Eine Annahme, keine Zinsprognose der EZB.
Bundesbank-Projektion, Juni 2026 Annahme: Rendite deutscher Staatsanleihen (9 bis 10 Jahre) im Schnitt 3,3 % für 2027. Älter als die Zinsschritte vom Sommer.
Fünf Landes- und Genossenschaftsbanken (VÖB-Prognose), 12.06.2026 Bundesanleihe in 12 Monaten: DZ Bank 2,90 %, Helaba 3,00 %, BayernLB 3,10 %, NORD/LB 3,30 %, LBBW 3,35 %. Die Rendite liegt heute schon über den meisten dieser Werte.
Interhyp, Zinsupdate 15.10.2026 Bankenpanel: 80 % erwarten in den nächsten ein bis zwei Monaten stabile Zinsen, 20 % fallende. Langfristig erwarten 60 % fallende und 40 % steigende Zinsen.
Dr. Klein, Blog, abgerufen 08.11.2026 Bis Ende 2026 „stabile bis leicht steigende Bauzinsen“, für die beste 10-jährige Kondition 4,0 bis 4,5 %. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Zinsen „deutlich in Richtung 3 Prozent fallen“, nennt Dr. Klein „aktuell extrem gering“. Keine Zahl für 2027.
Baufi24, Zinskommentar 29.10.2026 Baufi24 hält weitere Zinserhöhungen der EZB im Dezember oder im Laufe von 2027 für möglich; die Zinsen könnten länger hoch bleiben. Keine Zahl.
Was Prognosen für die 10-jährige Bundesanleihe erwartenRendite der 10-jährigen Bundesanleihe heute und in Prognosen: Heute (Bundesbank, 06.11.2026) 3,29 %; Commerzbank, Ende 2027 3,80 %; Bundesbank-Annahme, Ø 2027 3,30 %; LBBW, Mitte 2027 3,35 %; NORD/LB, Mitte 2027 3,30 %; BayernLB, Mitte 2027 3,10 %; Helaba, Mitte 2027 3,00 %; DZ Bank, Mitte 2027 2,90 %. Die Prognosen reichen von 2,90 % bis 3,80 %.Bundesanleihe 10 Jahre: heuteund PrognosenRendite in %, Skala von 2,5 bis 4,0 %Heute (Bundesbank, 06.11.2026)3,29 %Commerzbank, Ende 20273,80 %Bundesbank-Annahme, Ø 20273,30 %LBBW, Mitte 20273,35 %NORD/LB, Mitte 20273,30 %BayernLB, Mitte 20273,10 %Helaba, Mitte 20273,00 %DZ Bank, Mitte 20272,90 %Quellen: Bundesbank (Svensson-Kurve,06.11.2026); Commerzbank Research,Prognose vom 09.10.2026; Bundesbank,Monatsbericht Juni 2026 (Annahme);VÖB-Kapitalmarktprognose vom 12.06.2026(12 Monate). Messmethoden unterscheidensich leicht.
Abbildung 7: Prognosen für die 10-jährige Bundesanleihe liegen zwischen 2,90 % und 3,80 %. Die Werte der VÖB-Banken stammen vom Juni 2026, die der Commerzbank vom Oktober 2026.

Wo die Prognosen auseinandergehen: Die neueren Aussagen (Commerzbank, Dr. Klein, Baufi24) rechnen eher mit gleichbleibenden oder steigenden Zinsen. Ein Teil des Interhyp-Panels und die älteren Bankprognosen vom Juni erwarten langfristig fallende Renditen. Einig sind sich alle in einem Punkt: Niemand rechnet für die nächsten Monate mit einem deutlichen Rückgang.

Was wir daraus ableiten, ohne eigene Prognose: Plane nicht mit sinkenden Zinsen. Rechne deine Finanzierung mit dem heutigen Zins und prüfe, ob sie auch mit einem Prozentpunkt mehr noch trägt. Das ist vor allem wichtig, wenn du kurz binden oder variabel finanzieren willst oder deine Zinsbindung vor der Fertigstellung endet.

Was kosten 0,5 oder 1 Prozentpunkt mehr im Monat?

Bei einem Annuitätendarlehen bleibt die Monatsrate gleich, solange die Zinsbindung läuft. Am Anfang rechnest du sie so:

Monatsrate = Darlehen × (Sollzins + anfängliche Tilgung) ÷ 12

Ein Rechenbeispiel mit angenommenen Zahlen: 400.000 € Darlehen, 2 % anfängliche Tilgung, Zinsbindung 10 Jahre. Als Ausgangszins nehmen wir 4,1 %, das ist nahe am Bundesbank-Durchschnitt vom September 2026. Bei 4,1 % ergibt die Formel 400.000 € × 6,1 % ÷ 12 = 2.033,33 € im Monat.

Sollzins Monatsrate Unterschied zu 4,1 % Zinsen in 10 Jahren Restschuld nach 10 Jahren
3,1 % (1 Punkt weniger) 1.700,00 € −333,33 € 110.353 € 306.353 €
3,6 % (0,5 Punkte weniger) 1.866,67 € −166,67 € 127.876 € 303.876 €
4,1 % (Ausgang) 2.033,33 € 0 € 145.314 € 301.314 €
4,6 % (0,5 Punkte mehr) 2.200,00 € +166,67 € 162.664 € 298.664 €
5,1 % (1 Punkt mehr) 2.366,67 € +333,33 € 179.923 € 295.923 €

Eigene Rechnung, monatliche Annuität, ohne Sondertilgung und ohne Kosten. Die Restschuld ist bei höherem Zins etwas kleiner, weil bei gleicher anfänglicher Tilgung auch die Rate höher ist.

Die Faustregel: Jeder halbe Prozentpunkt kostet bei 400.000 € rund 167 € im Monat, also rund 2.000 € im Jahr und gut 17.000 € Zinsen in zehn Jahren. Prüf, ob dein Haushaltsbudget die Rate mit einem Punkt mehr noch trägt. Genau dafür ist das Hausbau Excel Pro gedacht: Du rechnest Finanzierung, Kosten und Cashflow mit bis zu drei Krediten in einer Datei und siehst sofort, was ein anderer Zins mit deiner Rate macht. Wie viel Kredit zu deinem Haus passt, zeigt der kostenlose Finanzierungsrechner.

Solltest du auf sinkende Zinsen warten?

Das können wir dir nicht beantworten, und niemand kann es seriös. Was du gegeneinander abwägst:

  • Warten lohnt sich nur, wenn die Zinsen tatsächlich fallen. Die Prognosen oben sind sich darin nicht einig.
  • Während du wartest, steigen womöglich die Baupreise weiter (siehe Baukosten 2027). Auch das ist keine Prognose, aber ein Risiko, das du in beide Richtungen mitrechnen solltest.
  • Bereitstellungszinsen fallen an, wenn dein Kredit zugesagt, aber noch nicht ausgezahlt ist. Bei Neubauten mit langer Bauzeit lohnt es sich, die bereitstellungsfreie Zeit im Angebot zu vergleichen.

Lass dich vor einer Entscheidung von einer unabhängigen Stelle beraten, zum Beispiel der Verbraucherzentrale.

Was heißt das für deine Planung 2027?

Aus den Zahlen oben ergeben sich sechs Schritte, die du vor dem ersten Gespräch mit einem Anbieter gehen kannst.

  1. Raumprogramm zuerst, Quadratmeter danach. Schreib auf, welche Räume du brauchst: Arbeitszimmer im Erdgeschoss, zweites Bad, Ankleide, Speisekammer, Hauswirtschaftsraum. Die Daten zeigen, dass Fläche vor allem in zusätzliche Räume geht. Beschreib deine Liste im kostenlosen Grundriss-Generator in eigenen Worten. Er erstellt deinen Grundriss mit Zeichnung je Geschoss, und du siehst, ob dein Programm auf deine Fläche passt.
  2. Pläne vergleichen, bevor du dich festlegst. Unter Grundrisse findest du Beispiele für Einfamilienhaus, Stadtvilla und Bungalow mit Außenmaßen und Raumflächen, zum Ausdrucken die 10 Beispiel-Grundrisse als PDF. Woran du einen schwachen Plan erkennst, steht im Grundriss-Ratgeber.
  3. Kosten mit dem heutigen Preisstand rechnen. Der Hausbaukosten-Rechner gibt dir in Sekunden eine Spanne für deine Wohnfläche. Wie du einen Preisanstieg bis zu deinem Vertrag einrechnest, zeigt Baukosten 2027.
  4. Jeden Posten aufschreiben. In der Hausbau Kostenaufstellung trägst du Grundstück, Haus, Baunebenkosten und Außenanlagen Posten für Posten ein. Welche Positionen hineingehören, erklärt Kostenaufstellung Hausbau in Excel.
  5. Finanzierung mit Zinsaufschlag prüfen. Rechne deine Rate mit dem heutigen Zins und mit einem Prozentpunkt mehr. Im Hausbau Excel Pro siehst du Kredit, Kosten und Cashflow zusammen.
  6. Zeit einplanen. Von der Genehmigung bis zur Fertigstellung vergingen zuletzt im Schnitt 27 Monate (Destatis, 2025). Den Zeitplan rückwärts gerechnet findest du in Hausbau 2027 planen.

Typische Fehler bei der Planung 2027

  • Mit sinkenden Zinsen rechnen. Keine der Prognosen oben ist sich sicher, und die neueren erwarten eher gleichbleibende oder steigende Zinsen. Plane mit dem heutigen Zins plus Puffer.
  • Die Fläche wachsen lassen statt das Programm zu klären. 20 m² mehr kosten im Hausbau-Excel-Kostenmodell 2026 rund 60.000 € (3.000 € je m², Standard „gehoben“, Modellannahme). Ein gut geschnittenes Arbeitszimmer mit 12 m² bringt oft mehr.
  • Die Speisekammer vergessen. Nur jeder siebte Plan mit lesbaren Raumnamen hat eine. Wenn du eine willst, musst du sie meist selbst einfordern.
  • Die Treppe im Wohnraum unterschätzen. Sie sieht offen aus, aber jeder, der nach oben will, läuft durchs Wohnzimmer. Das betraf 61 von 476 Plänen mit bekanntem Befund.
  • Förderung als sicher einplanen. Programme haben Haushaltsvorbehalte und können sich ändern. Rechne deine Finanzierung zuerst ohne Förderung und nimm sie als Bonus mit.
  • Prognosen als Fakten lesen. Ob Zins, Baupreis oder Förderung: Achte bei jeder Zahl auf Quelle und Datum, auch bei unserer.

Woher kommen die Zahlen?

Grundriss-Auswertung (eigene Daten). Wir haben im Oktober und November 2026 593 Einfamilienhäuser aus öffentlich zugänglichen Grundrissen von 113 Hausanbietern ausgewertet: von den Websites von acht Fertighausanbietern und aus einem Bauportal, das Grundrisse von Fertig- und Massivhausanbietern veröffentlicht. Pro Haus haben wir alle Geschosse zusammengefasst und unter anderem Geschosszahl, Dach, Treppenart und -lage, Küchenform, Raumprogramm und, wo angegeben, Raumflächen erfasst. Doppel-, Reihen- und Mehrfamilienhäuser sind nicht enthalten. Aus dem Bauportal haben wir höchstens sechs Häuser je Anbieter genommen, verteilt über Größen und Hausformen.

So liest du die Zahlen:

  • Nenner: Jede Zahl nennt, von wie vielen Häusern sie stammt. Wo ein Plan ein Merkmal nicht erkennen ließ, zählt das Haus nicht mit. Deshalb ist der Nenner nicht immer 593.
  • Flächen: Angaben der Anbieter, je nach Anbieter Wohnfläche oder Nettogrundfläche. Raumgrößen geben wir als Median und mittlere Hälfte an (zwischen dem 25. und dem 75. Prozent), nicht als Mittelwert.
  • Speisekammer: nur in Plänen mit lesbaren Raumnamen (462) gezählt, als beschrifteter Raum. Das ist eine Untergrenze.
  • Frühere Teilauswertung: Wo wir Zugänge (zum Beispiel zum Arbeitszimmer) nennen, stammen die Zahlen aus unserer ersten Auswertung von 151 Häusern fünf Fertighausanbieter vom Oktober 2026 (Grundriss-Ratgeber).

Die Grenzen:

  • Nicht repräsentativ. Es sind Werbe- und Musterpläne von Anbietern, die online veröffentlichen, keine Statistik aller gebauten Häuser. Architektenhäuser fehlen, Ausstellungshäuser sind eher groß.
  • Momentaufnahme. Wir haben die Pläne einmal gelesen. Aussagen über eine Entwicklung über die Zeit erlauben die Daten nicht.
  • Gelesen, nicht gemessen. Die Pläne wurden visuell erfasst. Grenzfälle (Küche halboffen oder offen, Geschosszahl bei flachen Dachschrägen) können anders eingeordnet sein.
  • Keine Pläne, keine Namen. Wir zeigen nur zusammengefasste Zahlen, keine Grundrisse von Anbietern und keine Anbieternamen. Die Beispielpläne im Artikel hat unser eigener Generator erstellt.

Marktdaten. Alle Zahlen zu Baugenehmigungen, Baupreisen, Heizungen, Zinsen und Förderung stammen aus den verlinkten Primärquellen (Destatis, Bundesbank, EZB, KfW und weitere) mit Abrufdatum in der Quellenliste unten. Prognosen geben wir nur als Aussagen der Genannten wieder, mit Datum.

Zum Zitieren

Du darfst die Zahlen und Abbildungen aus diesem Artikel gern zitieren, in Artikeln, Foren und Präsentationen. Bitte nenne die Quelle mit Link:

hausbau-excel.de: Hausbau-Trends 2027. Eigene Auswertung von 593 veröffentlichten Grundrissen von 113 Hausanbietern, Stand November 2026. https://hausbau-excel.de/hausbau-trends-2027/

Nenne bei jeder Zahl die Fallzahl („347 von 587 Grundrissen“) und den Hinweis, dass die Stichprobe nicht repräsentativ ist. Marktzahlen zitierst du am besten direkt bei der Primärquelle.

Mehr zur Planung 2027

Quellen

  1. Eigene Auswertung von 593 veröffentlichten Grundrissen von Einfamilienhäusern von 113 Fertig- und Massivhausanbietern (Websites von acht Anbietern und ein Bauportal), erhoben Oktober und November 2026. Stichprobe, keine amtliche Statistik, nicht repräsentativ; Methode und Grenzen im Abschnitt „Woher kommen die Zahlen?“.
  2. Eigene Auswertung von 151 Hausplänen fünf deutscher Fertighausanbieter (Teilauswertung Oktober 2026), Zugänge zu Arbeitszimmer und Ankleide
  3. Destatis, Pressemitteilung Nr. 370 vom 16.10.2026: Baugenehmigungen Januar bis August 2026 (Einfamilienhäuser 31.500, +7,8 %; Zweifamilienhäuser 10.000, +21,7 %; Wohnungen insgesamt 169.400, +12,1 %) (abgerufen am )
  4. Destatis, Pressemitteilung Nr. 052 vom 18.02.2026: Baugenehmigungen 2025 (Einfamilienhäuser 44.500, +17,2 %) (abgerufen am )
  5. Destatis, Pressemitteilung Nr. 061 vom 18.02.2025: Baugenehmigungen 2024 (Einfamilienhäuser 37.900, −20,3 %) (abgerufen am )
  6. Destatis, Pressemitteilung Nr. 074 vom 29.02.2024: Baugenehmigungen 2023 (Einfamilienhäuser 47.600, −39,1 %) (abgerufen am )
  7. Destatis, Pressemitteilung Nr. 095 vom 10.03.2023: Baugenehmigungen 2022 (Einfamilienhäuser 78.100, −16,8 %) (abgerufen am )
  8. Destatis, Pressemitteilung Nr. 174 vom 22.05.2026: Fertigstellungen 2025 (206.600 Wohnungen, niedrigster Wert seit 2012; Einfamilienhäuser 41.800, −23,3 %), Dauer Genehmigung bis Fertigstellung 27 Monate (abgerufen am )
  9. Destatis, Pressemitteilung Nr. 360 vom 09.10.2026: Baupreise für Wohngebäude im August 2026 (+5,5 %; Rohbau +5,4 %, Ausbau +5,7 %, Dachdeckung +7,6 %) (abgerufen am )
  10. Destatis, Baupreisindizes Neubau Wohngebäude (bpr110), 2021 = 100: August 2026 141,7 (abgerufen am )
  11. Destatis, Pressemitteilung Nr. N038 vom 10.06.2026: Heizungen in neuen Wohngebäuden (Wärmepumpe 73,6 % der 2025 fertiggestellten, 83,0 % der 2025 genehmigten Wohngebäude; Einfamilienhäuser 77,9 %; Gas 10,5 % und 2,2 %; 2015: 31,4 %, 2024: 69,4 %) (abgerufen am )
  12. Deutsche Bundesbank, MFI-Zinsstatistik: Effektivzinssätze für Wohnungsbaukredite an private Haushalte, Neugeschäft, anfängliche Zinsbindung über 10 Jahre (SUD119), Monatswerte bis September 2026; dazu SUD116, SUD117, SUD118 und SUD131Z (abgerufen am )
  13. Deutsche Bundesbank, Zinsstrukturkurve börsennotierter Bundeswertpapiere, 10 Jahre Restlaufzeit, Tageswerte (06.11.2026: 3,29 %; 06.11.2025: 2,74 %; 28.09.2026: 3,69 %) (abgerufen am )
  14. Europäische Zentralbank, geldpolitische Beschlüsse vom 29.10.2026 (Einlagesatz 2,50 %, unverändert) (abgerufen am )
  15. Europäische Zentralbank, geldpolitische Beschlüsse vom 10.09.2026 (Anhebung um 0,25 Prozentpunkte) (abgerufen am )
  16. Europäische Zentralbank, Sitzungskalender des EZB-Rats 2026 und 2027 (abgerufen am )
  17. EZB, gesamtwirtschaftliche Projektionen von Experten der EZB, September 2026 (Inflation 2026/2027/2028: 3,0/2,5/2,1 %; Annahme Rendite 10-jähriger Staatsanleihen im Euroraum 2027: 3,8 %) (abgerufen am )
  18. Deutsche Bundesbank, Monatsbericht Juni 2026, Prognose für Deutschland (Annahme Rendite deutscher Staatsanleihen 2027: 3,3 %) (abgerufen am )
  19. Commerzbank Research, Prognosen vom 09.10.2026 (EZB-Einlagesatz, Rendite 10-jährige Bundesanleihe bis Ende 2027) (abgerufen am )
  20. VÖB, Kapitalmarktprognose vom 12.06.2026 (12-Monats-Prognosen für die 10-jährige Bundesanleihe von DZ Bank, Helaba, BayernLB, NORD/LB, LBBW) (abgerufen am )
  21. Interhyp, Zinsupdate Oktober 2026 vom 15.10.2026 (Bankenpanel) (abgerufen am )
  22. Interhyp, Bauzinsen: Effektivzinsen nach Beleihung, Angebote vom 26.10. bis 01.11.2026, und Zusammenhang mit Renditen (abgerufen am )
  23. Dr. Klein, aktuelle Bauzinsen, Stand 08.11.2026 (Beispiel 350.000 € Darlehen, 10 Jahre effektiv ab 4,01 %) (abgerufen am )
  24. Dr. Klein, Blog: Bauzinsen und Immobilienpreise (Einschätzung bis Ende 2026) (abgerufen am )
  25. Baufi24, Zinskommentar vom 29.10.2026 (abgerufen am )
  26. Bundesregierung: Neues Gebäudemodernisierungsgesetz in Kraft getreten (29.07.2026) (abgerufen am )
  27. Bundesrat, Drucksache 409/26 vom 10.07.2026: Gesetzesbeschluss zur Änderung des Gebäudeenergiegesetzes (Artikel 4: Nullemissionsgebäude ab 01.01.2030) (abgerufen am )
  28. Richtlinie (EU) 2024/1275 über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden, Artikel 7 (abgerufen am )
  29. KfW: Klimafreundlicher Neubau – Wohngebäude (297, 298) (abgerufen am )
  30. KfW: Wohneigentum für Familien (300), Einkommensgrenzen und Kredithöchstbeträge (abgerufen am )
  31. KfW, Pressemitteilung vom 19.06.2026: Förderung für Effizienzhaus 55 verlängert, längstens bis 31.12.2026 (abgerufen am )
  32. BMJV, Pressemitteilung Nr. 72/2026 vom 26.10.2026: Referentenentwurf Gebäudetyp-E-Gesetz (abgerufen am )
  33. BMWSB, Kurzmeldung vom 27.10.2026: Ein Jahr Bau-Turbo (§ 246e BauGB), Auswertung in 393 Kommunen (abgerufen am )
  34. Deutscher Bundestag, Textarchiv KW 46/2026: Abstimmung zur Novelle des Baugesetzbuchs am 13.11.2026 (abgerufen am )
  35. Bundesverband Deutscher Fertigbau, Pressemitteilung vom 08.09.2026: Fertigbauquote erstes Halbjahr 2026 (26,7 %, 7.432 von 27.838 Genehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser) (abgerufen am )
  36. Bundesverband Deutscher Fertigbau, Pressemitteilung vom 09.03.2026: Fertigbauquote 2025 (26,5 %) (abgerufen am )
  37. Hausbau-Excel-Kostenmodell 2026 (Modellannahmen, Preisentwicklung nach Destatis-Baupreisindex; Methodik und Quellen). Preise je m² sind Modellannahmen, keine amtlichen Zahlen. (abgerufen am )
  38. Beispielpläne: Grundriss-Generator von hausbau-excel.de, Ideenskizzen mit Modellwerten, Stand November 2026. Kein Bauantrag, keine amtliche Wohnfläche.

Häufige Fragen

Was sind die Hausbau-Trends 2027?

In den Grundrissen: Arbeits- oder Gästezimmer im Erdgeschoss (in 347 von 587 ausgewerteten Plänen), offene Küche mit Insel und Ankleide; mit mehr Fläche kommen eher weitere Räume als größere Zimmer dazu. Am Markt: mehr Baugenehmigungen als 2025, weiter steigende Baupreise (+5,5 % im August 2026), die Wärmepumpe als Standardheizung (83,0 % der 2025 genehmigten Wohngebäude) und Bauzinsen über 4 %. Die Grundrisszahlen stammen aus unserer eigenen, nicht repräsentativen Auswertung von 593 Plänen.

Welche Grundriss-Trends gibt es 2027?

Unsere Auswertung von 593 veröffentlichten Grundrissen von 113 Hausanbietern zeigt, was heute im Angebot Standard ist: ein WC im Erdgeschoss (558 von 585 Plänen), eine offene Küche (377 von 580), ein Arbeits- oder Gästezimmer im Erdgeschoss (347 von 587), eine Ankleide (300 von 581), zwei oder mehr Bäder (269 von 562) und eine Kücheninsel (244 von 566). Eine beschriftete Speisekammer zeigen nur 69 von 462 Plänen. Es ist eine Momentaufnahme vom Herbst 2026, keine Zeitreihe; alle Zahlen mit Fallzahl stehen im Artikel.

Werden die Bauzinsen 2027 sinken?

Das weiß niemand, und wir prognostizieren es nicht. Im September 2026 lag der Bauzins mit mehr als 10 Jahren Bindung bei 4,13 % (Bundesbank), dem höchsten Monatswert seit Juli 2011. Die Commerzbank erwartete am 09.10.2026 für die 10-jährige Bundesanleihe 3,80 % Ende 2027 nach 3,29 % am 06.11.2026 (Bundesbank), ältere Bankprognosen vom Juni lagen bei 2,90 bis 3,35 %. Plane mit dem heutigen Zins und prüfe, ob deine Rate auch einen Prozentpunkt mehr trägt. Das ist keine Finanzierungsberatung.

Was kostet 1 Prozentpunkt mehr Bauzins?

Bei 400.000 € Darlehen und 2 % anfänglicher Tilgung steigt die Monatsrate um 333,33 €, bei einem halben Prozentpunkt um 166,67 € (Monatsrate = Darlehen × (Sollzins + Tilgung) ÷ 12, eigene Rechnung). Über zehn Jahre zahlst du je halben Prozentpunkt gut 17.000 € mehr Zinsen.

Werden die Baukosten 2027 steigen?

Eine amtliche Prognose gibt es nicht. Die Baupreise für Wohngebäude lagen im August 2026 um 5,5 % über dem Vorjahresmonat (Destatis). Rechne in deinem Budget einen weiteren Anstieg als Szenario mit, zum Beispiel 3 % und 5,5 %, wie im Rechenbeispiel in unserem Artikel Baukosten 2027.

Gilt 2027 noch die 65-%-Regel für Heizungen?

Nein. Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz, in Kraft seit 29.07.2026, entfällt die Vorgabe von mindestens 65 % erneuerbaren Energien für neue Heizungen (Bundesregierung). Ab 2029 soll Gas und Öl schrittweise ein Bioanteil beigemischt werden, und ab 01.01.2030 müssen neue Gebäude als Nullemissionsgebäude errichtet werden. Die KfW-Neubauförderung schließt Öl- und Gasheizungen weiterhin aus.

Wie groß ist ein neues Einfamilienhaus?

In unserer Auswertung haben 287 von 566 Häusern mit Flächenangabe (51 %) 150 m² oder mehr, die größte Gruppe liegt bei 130 bis 150 m². Das sind Angaben der Anbieter (teils Wohnfläche, teils Nettogrundfläche) und Angebotspläne, oft Ausstellungshäuser. Was Bauherren am Ende bauen, kann kleiner sein.

Brauche ich eine Speisekammer oder eine Ankleide?

Das entscheidest du nach deinem Alltag. Eine Ankleide zeigen 300 von 581 ausgewerteten Plänen (52 %), im Median 7,8 m² groß. Eine beschriftete Speisekammer nur 69 von 462 Plänen mit lesbaren Raumnamen (15 %), im Median 3,2 m². Wenn du eine Speisekammer willst, musst du sie also meist selbst einplanen.

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